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29 (1843) Paris im Jahre 1806 : Vermischte Schriften aus C.J. Weber's Nachlass ; mit Uebersetzung der aus fremden Sprachen angezogenen Stellen vermehrt / [Carl Julius Weber]
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bis Paris, und meine Franzosen gaben durch ihr auffallen-des Lob, daß ich bsuusts gentil Spiritus! undaimable feye, leider! abermals ihre Vorurtheile gegenDeutsche zu erkennen. Der Pariser erzählte mir die Anck,böte bei dem Sturme von 8. Cloud von Seiten der Mit-glieder:')Euisqus uvus ne pouvous pas sauver laKspubliqus, sauvons - nous !" Die arme, barmherzigeSchwester benahm sich bei den freien Reden sehr gut.

Clouet als Normann wurde auch angezapft. 1 2 ) LesNormans roeurent en pleiu air, ils xie diseut jamaisoui ni nou. Letzteres scheint mir eine richtige Bemer-kung. Wir passirten den neuen Kanal de löurcque; all,wärtS schöne, große Fenster, auch wenn die Häuser schlechtsind. In unserem letzten Nachtquartier war ein Zöglingaus der sools pol^tssbiiiqus angelangt, der, da wir 2/tUhr Früh abreisten, in unser Zimmer kam, weil er glaubte,wir reisten mit seiner Diligence; 3 )Est-ce le tempsde prendre du repos quand la diligence part?,, 4 ) Noubliez pas le garpon, noubliez pas la sdle !

Vier Stunden von Paris sind die vistanoss vonzu V 2 lieues bezeichnet und Alles deutet darauf hin, daßman sich der Hauptstadt des Universums nähert. Den 19.um 9 Uhr Vormittags fuhren wir in dieselbe ein, welchesich jedoch von der Vorstadt und dem Thore 8. Marti»aus sehr schlecht prasentirkc. Wir fuhren vor dem bursaudos diligenses an und ich ging in das nahegelegene Hausdes Restaurateurs Chabot, ruo Montmartre Nro. 126.Ich fand, daß ich bis hierher 129 fl. 33 kr. ausgegeben

1) Retten wir uns selbst, da wir doch die Revnblik nichtretten können!

2 ) Die Normänncr sterben unter freiem Himmel und sagenniemals weder Ja, noch Nein!

3) ' Jst's Zeit, der Ruhe zu pflegen, wann der Postwagen ab-geht?

4) Vergessen Sie den Kellner und das Mädchen nicht!

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