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wieder herein, ich rauchte meine erste Pfeife hier in mei-ner Begleiter Zimmer zu einer Bouteille guten Biers undging in's Icheatre franfais, wo man Turcaret gab, denDugazon trefflich spielte; Desrosieres machte seine Ge-liebte und die Soubrette Contat dans les Etourdispar Andrieux, 3 Actes, wo Baptistc einen der Wucherermachte. Dugazon eignet sich besonders gut zu komischenBedientenrollen. Einen Hauptgenuß gewährte mir aberdie schöne Deklamation der interessanten Mlle. Mars, welcherbei ihrem entschiedenen Talente eine große und reiche Zu-kunft zu versprechen ist. Diese hatte nämlich den Auftrag,den berühmten 6uerin dessen Hippolytc so vielen Enthu-siasmus allwärts erregt hat, durch folgende schmeichelhafteWorte zu bewillkommen:
*) Me voilii de retour: Ah quelle foule immense!
Tont Paris au salon s’est reuni, je penseSurprise avec raison, j’interroge: on me dit,
Que le jeune Guerin, Guerin dont le ProscritDu plus rare talent semblait l’effort supreme,
Dans un nouveau tableau s’est surpasse lui-meme.l’entre et vois tout le monde interdit, ctonne,
Fixe sur un seul point, d’un seul cöte tourne.
Cbacun cherche un tableau, personne ne le quitte;
C’est Phedre, c’est Th6see et le noble Hippolyte,
Dit-on de toutes parts; j’en approehe un moment;
Quel esset! quel prestige! et quel enchantement!
J’ai cru, je l’avouerai, voir leurs bouebes muettes,Prononcer les beaux vers du plus grand des poetes,
Et par l’illusion de cc tableau divin,
Entendre encore Racine en admirant Guerin!
Da bin ich wieder! Ha, welch' unermeßliches Gedränge! GanzParis, glaube ich, ist hier im Saale vereinigt. Mit Recht ver-wundert frag’ ich, und man sagt mir, der junge Guerin, Guerin,dessen Verbannter die höchste Anstrengung des seltensten Talents zusey» schien, hat in einem neuen Gemälde sich selbst übertreffen.Ich gehe hinein, und lebe Alle verwundert, erstaunt, nach Einer