Band 
Erster Band.
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Richter über unsere eigenen Vortrefflichkeiten, und an-derer Leute Fehlerl"

„Aber ein Besenstiel, antwortet ihr vielleicht, istja das Ebenbild eines Baumes, welcher auf dem Kopfesteht. Gut; ist der Mensch denn etwas anders als einBurzelbamn - Gemächte? Seine thierischen Kräfte re-gieren die vernünftigen. Seine Fersen ruhen, und denKopf schleppt er auf der Erde, und dennoch, mit allenseinen Gebrechen, wirft er sich zum allgemeinen Ver-besserer und Wiederhersteller auf; er will alle Miß-brauche abschaffen, alle Beschwerden auf die Seiteräumen, sucht, sammelt und scharrt Unrath zusam-men aus allen Winkeln der Natur, zieht verborgeneSchändlichkeiten an das Licht, erregt einen ungeheuernStaub, wo dergleichen nie vorhin gesehen wurde,und steckt tief in allen den Verderbnissen, die er weg-zufegen sich das Ansehen gibt. Seine letzten Tagebringt er in der Knechtschaft von Weibern und gewöhn-lich der schlechtesten zu, bis er abgenutzt bis auf denStumpf wie sein Bruder Besen, entweder auf dieGasse geworfen, oder zum Anzünden eines Feuers,woran andere sich wärmen, gebraucht wird." —

Lady Berkeley war für ihren Lieblingsschriftsteller