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Sie mich verstehen, so ertheilen Sie angemessenenRath dem Rechtschaffenen, der an diese öde Stelle hin-geängstigt wurde, und sich umsieht nach Rettung, al-lein noch aufrecht gehalten und gestärkt durch frommeAhndung.
Licht ist in meinem Herzen, aber so wie ich es inden Verstand bringen will, erlischt es. Welche vonbeyden Klarheiten ist die wahre? die des Verstandes,die zwar feste Gestalten, aber hinter ihnen nur einenbodenlosen Abgrund zeigt? oder die des Herzens, wel-che zwar verheißend aufwärts leuchtet, aber bestimm-tes Erkennen vermissen läßt? — Kann der menschlicheGeist Wahrheit ergreifen, wenn nicht in ihm jene bey-den Klarheiten zu Einem Lichte sich vereinigen? Undist diese Vereinigung anders als durch ein Wunderdenkbar?