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verknüpft, und wirkliche Wesen durch Bestimmungdes an sich unbestimmten zum Vorschein bringt, istdie Seele. Sie beweiset sich als das Princip derorganischen Natur in jedem einzelnen Lebendigen da-durch, daß sie es vor aller sinnlichen Erfahrungdurch Erkenntnisse leitet, ohne welche seine Ausbil-dung und Erhaltung unmöglich wäre. Der Hungerzum Beispiel wohnt nicht in dem Schmerze selbst,den das Speisebedürfende Thier empfindet; dieserSchmerzistnurer selbst, istlauterSchmerz,und ent-halt keine Empfindung von etwas außer ihm, am aller-wenigsten eine Empfindung der ihm entgegengesetztenLust, das Merkmal seiner Vertilgung. Also wittert,sucht und findet der Hunger als Begierde seinenGegenstand vor aller sinnlichen Erfahrung, welch!letztere offenbar durch die Begierde erst möglich ge-macht wird, folglich diese nicht hat hervorbringenkönnen. Wie in diesem Beispiele, so überall siehtdie Begierde — die das primitive Mittel der Er-kenntniß des Guten, seine Offenbarung ist — überdie Empfindung hinaus; sie erblickt, was eine ent-gegengesetzte Empfindung verursachen wird, undzeigt dahin den Weg. Weissagend gebiert sü
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