Band 
Sechster und letzter Band.
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: nicht»auptws be-l. Mite Ver-Expli-nöglich>as wirc zuerstin deren dasstthätigwr Be-s Gött-mir inhätte:venn es,ch dazu'gen derihm ge-

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müthig nennest, so thust Du es nicht, weil er Eine,oder auch zehn, oder auchhundertHandlungen verrich-tete, die nach Großmut!) aussahen, wenn auch nochso vollkommen; sondern weil Du ihm einen großmü-thigen Character beimiffest. Dasselbe gilt von derGerechtigkeit, überhaupt von jeder Tugend. Nurdenjenigen wirst Du tugendhaft nennen, von dem Duurtheilest, daß er eine Regel der Rechtschaffenheit insich habe, die er immer befolgt, und der zu liebe erjede einzelne tugendhafte Handlung sich vorsetzt.Kraft dieses Archetyps, aus welchem die Tugend zu-erst als Gattung hervorgeht, erzeugt der Menschihre Arten, und aus den Arten jede einzelne; andiesem Archetyp prüft er alle nachher abstrahirte Be-griffe und Vorschriften von Tugenden, und urtheiltallein mit ihm über die Gültigkeit und durchgängigeWahrheit jener Vorschriften und Begriffe.

Nicht ein bloßes Bewußtseyn nur, sondern aucheine Erkenntniß hievon, wird in allen Menschen, we-niger oder mehr entwickelt, angetroffen. Und wiesollte sie sich nicht in ihnen finden, da sie überall dasBesondre nur im Allgemeinen erkennen; da sie ohneSprache, die aus lauter allgemeinen Begriffen noth-