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ohne Kraft und bedarf eben so wenig einer Wkderlc- ^unstgung, als eine solche, mit einigem Sinne, auch nurunternommen werden könnte. Das höchste Ansehender und rVernunft beruht auf der unmittelbaren Gewalt dieses jhigt
Ansehens, auf dem Machtworts, durch welches sie als daß I
ein allerhöchstes sich selbst ausspricht. zwei
Mac!
Dagegen nun die Liebe? Fände sich auch in ihr,was sie mit gleicher Kraft zu retten fähig wäre? InWahrheit, ihr wird schlecht geholfen seyn durch eineÄhnlichkeit mit Vernunft und Freiheit nur an der ver-dächtigen Seite von diesen, wenn sie nicht zugleich auf-weisen kann, daß und wie sie mit denselben in einer ^solchen wesentlichen Verbindung und innigen Gemein- ,
schaft stehe, die sie wie zu einer dritten Person in die- dcmi
ser Gottheit mache.
Daß sie dieses vermögen sollte, scheint, wenig-stens auf den ersten Anblick, sich auch nicht einmal vonferne denken zu lassen. Unding ist eine Liebe unter ^der Herrschaft der Vernunft, und die dem Menschen ^
seine Freiheit ließe, so daß er nach seinem Gutfindensie einrichten, schwächen und verstärken, sie hierhin oderdorthin leiten möchte, ist Unding. Unding wäre aber ^
ebenso auch die Vernunft, wenn sie, wie man wohlunverständig sich ausdrückt, von der Liebe unterjocht, alle
verblendet, verführt, bethört, in Fesseln gelegt werdenkönnte. Die eine dieser Vorstellungen ist gerade so un- att
gereimt als die andere. Unvernünftig wäre eine Ver- ihr
nunft, die der Liebe, lieblos eine Liebe, die der Ver- ^