Band 
Sechster und letzter Band.
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konnte aber in alle Ewigkeiten nicht gesetzt werden,und niemand hätte jemals nach ihm laufen können,um es zusetzen; wäre es nicht schon gesetzt gewesen— im voraus, das ist, u xriori.

Diejenigen, denen dieses nicht gleich einleuch-ten möchte, brauche ich nur zu erinnern — nicht erstzu belehren*) — daß Ueberfluß und Mangel einegemeinschaftliche Grenze haben. Die Linie, die beidevon einander sondert, hat, wie die mathematische,keine Breite. Es ist daher unmöglich, blos demMangel abzuhelfen; unmöglich, das Genug aus-zumachen, es zu finden und zu verschaffen, ehe dasUeberflüffige vorhanden ist. Das Ueberflüffige a l s

*) Das Belehren ist überhaupt unmöglich, weil es un-möglich ist, daß jemand lerne, was er nicht im Grundeschon weiß. Dürftig, unvollständig, hat dieß schon Platoeingesehen; man lese den Menon. Thiere lernen nie reden.Waruni? Weil sie nicht schon n ^riori heimlich reden,d.i. Sprache erfinden können, und nothwendig erfinden.Also beides, Lehren und Lernen, ist an sich überflüssig.Dennoch aber unentbehrlich, wie ich nachher zeigen werde —wenn ich Raum dazu behalte, und es nicht vergesse. —Also zugleich überflüssig und unentbehrlich, gerade wie un-ser Taschenbuch.