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erklärte." (Kritik der Urth. kraft S. 110). Unser und s
großer Königsberger macht Hiebei die Anmerkung — meine
die Sokratische — daß der Landmann nicht so ganz ihren'
Unrecht gehabt hätte, wenn die Reise nach den Eis- anhör
gebirgen von Saussüre nur aus Liebhaberei, um die- einem
sen pathetischen Anblick zu genießen, und seinen Ge- Schw
nuß durch Darstellung anderen mitzutheilen, wäre ihnen
unternommen worden; wenn nicht seine Absicht ge- I
Wesen wäre: Belehrung der Menschen. Ueber
Nun hatte ichs auf Einmal! Ich besann mich, so ha
daß Schönheit, von dem Standpunkt der Wahrheit n e n
herab betrachtet, nichts anders sey, wenn man rein schick
aus der Brust reden darf, als — eine Eselsbrücke fund«
für den Verstand, als ein F a u l l e n z e r, der ihm die '
Begriffe vormacht, ihn der Mühe überhebt, selbst ge- Zeit,
gcnwärtig zu seyn als Vermag en der Begriffe. Sok
— Also je mehr und je lebhafteren Verstand jemand für t
hat, je stärker er an Geist ist, desto mehr wird er schc
Schönheit als etwas ihm ganz Ueberflüssiges betrach- Luf
ten müssen. Setzen wir nun, ein solcher großer Kopf Ziere
verschmähe das Ueberflüffige; so setzen wir zugleich,daß er auch alles Schöne im höchsten Grade verschmä- So
hen werde; daß er verachten werde jeden, der es liebt m e