Band 
Sechster und letzter Band.
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erklärte." (Kritik der Urth. kraft S. 110). Unser und s

großer Königsberger macht Hiebei die Anmerkung — meine

die Sokratische — daß der Landmann nicht so ganz ihren'

Unrecht gehabt hätte, wenn die Reise nach den Eis- anhör

gebirgen von Saussüre nur aus Liebhaberei, um die- einem

sen pathetischen Anblick zu genießen, und seinen Ge- Schw

nuß durch Darstellung anderen mitzutheilen, wäre ihnen

unternommen worden; wenn nicht seine Absicht ge- I

Wesen wäre: Belehrung der Menschen. Ueber

Nun hatte ichs auf Einmal! Ich besann mich, so ha

daß Schönheit, von dem Standpunkt der Wahrheit n e n

herab betrachtet, nichts anders sey, wenn man rein schick

aus der Brust reden darf, als — eine Eselsbrücke fund«

für den Verstand, als ein F a u l l e n z e r, der ihm die '

Begriffe vormacht, ihn der Mühe überhebt, selbst ge- Zeit,

gcnwärtig zu seyn als Vermag en der Begriffe. Sok

— Also je mehr und je lebhafteren Verstand jemand für t

hat, je stärker er an Geist ist, desto mehr wird er schc

Schönheit als etwas ihm ganz Ueberflüssiges betrach- Luf

ten müssen. Setzen wir nun, ein solcher großer Kopf Ziere

verschmähe das Ueberflüffige; so setzen wir zugleich,daß er auch alles Schöne im höchsten Grade verschmä- So

hen werde; daß er verachten werde jeden, der es liebt m e