Keine Anhänglichkeit von Untergebenen an ihreObern, wo keine Strenge ist. Der Untergebene, dernicht gewöhnt wird, immer seine Pflicht zuthun,wird sie oft unterlassen, wird sie in jedem Falle, woer sie ausübt, mit Mühe ausüben. Der zu mildeObere wird also beständig unzufrieden, der Unterge-bene beständig mit einem bösen Gewissen geplagtseyn, und sein zu weicher Oberer wird ihm härterals der härteste vorkommen. Ganz im Gegentheilewird der an Fleiß und Ordnung und ununterbrochenePflichterfüllung gewöhnte Diener sowohl mit sichselbst als mit seinem Herrn zufrieden seyn, und sichfest an diesen anschließen. Es giebt aber Haushal-tungen, in denen sich kein solches System von Ord-nung für jedes Glied entwerfen laßt.
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1776. An Fleiß und Gehorsam lassen sich diemeisten Menschen doch gewöhnen, und aller Jdeen-und Empfindungskram, womit man die thierischenTriebe bändigen oder ordnen will, ist nichts in Ver-gleichung mit dem Geschick und der.daraus erwach-senden Lust zu arbeiten.
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