Band 
Sechster und letzter Band.
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Und doch haben Weise dem Menschen vorgeworfen,daß er des Gegenwärtigen vergesse, sein Leben mitHoffnungen verträume, und allen wirklichen Genußdarüber thöricht in die Schanze schlage. Sagt, ihrWeisen: wer nach Scheingütern strebt, ist der nichtebensosehr betrogen, wenn er sie erhäscht, alswenn er sie blos verfolgt? Oder wo ist derjenigevon Euren Schülern, der'in Eurem Gegenwär-tigen Ruhe und Glückseligkeit gesunden hätte?Ein Ding der Zukunft ist der Mensch, und strebenmuß er unaufhörlich! Auf dem Pfade des wahrenGuten aber findet er bei den Freuden der Hoff-nung auch die Ruhe des Genusses. Für die Ewig-keit geschaffen; aber aus endlicher Natur. — Fasseden Protcus, den du so oft, von seinen wechselndenGestalten erschreckt, aus den Händen ließest; faßihn und laß ihn nicht; denn unter jedweder seinerGestalten liegt die wahre, weissagende, göttliche.

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Nur diejenigen Wahrheiten, die das Bild ganzerschöpft, die im Bilde wahrer sind, als in derSache, wie die methematischen Wahrheiten, dielauter Figuren und nichts als das sind, haben wir