Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
247
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„die ganze andcreWelt für sie nichts ist: wie müssen sie„durchdringen! Wenn Vorstellungskräfte in einen klei-nen Kreis eingeschlossen, und mit einer analogen„Sinnlichkeit begabt sind, »vas müssen sie wirken!„Wenn endlich Sinne" und Vorstellungen auf einen„Punkt gerichtet sind, was kann anders als Instinkt„daraus werden? Aus ihnen also erklären sich die Em-pfindsamkeit, die Fähigkeiten und Triebe der Thiere„nach ihren Arten und Stufen."

Ich habe es der Mühe werth geachtet, die Gedan-ken dieses vortrefflichen Mannes in ein kleines Systemzu bringen, und eine Art von Theorie der thierischenKunsttriebe daraus zu entwickeln. Hier ist mein Versuch.

Jedes empfindende Geschöpf ist auf einen beson-dern Theil der Welt, wovon es selbst der Mittelpunktist, angewiesen, den es sich vorstellen, und worin eswirksam seyn soll. Dieser Theil der Welt ist seineSphäre. Die Sinnlichkeit, womit die Natur es ver-sehen, ist dieser Sphäre angemessen, und hieraus er-wächst demnach ein Verhältniß, welches die Richtungseiner Vorstellungskraft bestimmt. Also ist die Her-vorbringung der Fähigkeit in dieser oder jener Sphärethätig zu seyn, der letzte Bestimmungsgrund der Ver-schiedenheit der Organisation.

Nun sagt Hr. Herder: Wenn Vorstellungskräfte, ineinen je engern Kreis sie eingeschlossen, mit einer destoschärferen und analogeren Sinnlichkeit begabt sind, was