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womit man die inwendige Flache seiner Hand berührt.Es spattelt mit seinen Gliedern in der Freude, es rin-get sie in der Angst, es streckt sie mit Heftigkeit aus imZorne, und zieht sie zusammen, wenn es von Schrek-ken oder Furcht überfallen wird. Kurz, eine jede Vor-stellung unserer Seele ist von einer Bewegung in unse-ren feineren Organen begleitet: enthalt die Vorstellungden Grund zu einer Gemüthsbewegung, so werden dieMuskeln bis zu den äußersten Theilen des Körpers miterschüttert: und ist endlich die Ursache der Gemüthsbe-wegung außer unserem Körper; so sind diese Bewe-gungen der äußern Theile desselben (ihrem prasormir-ten Mechanismus und dem heimlichen Verständnisse derSeele mit ihren automatischen Regungen zufolge) sobeschaffen, daß sie die Handlung, welche zu Befriedi-gung der Begierde erfordert wird, wenigstens anfan-gen, wenn sie gleich zur Vollbringung derselben nichtgleich hinreichend sind.
Man verknüpfe mit der Anwendung dieser Betrach-tungen auf die kunstfertigen Thiere, die Beobachtungihrer besondern Organisation, und das Außerordentlichein ihren Handlungen wird minder wunderbar erschei-nen *).
„ES ist unleugbar," sagt Reimarus, „daß die meisten na-türlichen Kunstwcrkzeuge der Thiere, an sich, etwas mehr als„eine blos entfernte Möglichkeit ihres Gebrauches enthalten. Denn„es sind 1) viele besondere Werkzeuge, deren jedes zu seinen ge-morsten Verrichtungen eingerichtet und geschickt ist; da wir Men-