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Ich habe schon vorhin bemerkt, daß bei ihnen jede Per-ception zugleich eine Affection ist. Es ist ferner unstreitig,
„schen von Natur nur ein einziges Werkzeug aller Werkzeuge, die„Hände, am Leibe tragen. 2) Sind die thierischen Werkzeuge„durch die Bewegungsmuskeln, durch den Zuschuß der Säfte und„andere Beschaffenheiten zu ihrem besondern Gebrauche mehren-,, theils determinirt; da unsre Hände hingegen die Bestimmung„ihres Gebrauches nicht in sich halten, sondern zu allerlei Bewe-gungen von Natur gleich geschickt sind. Man darf nur die ob-„erwähnten Werkzeuge zur Wehr und Waffen, die zum Anhängen,„Anhalten, Fortschleudern, Schwimmen, Springen, Flattern,„Fliegen, oder zur Sammlung und Erhaschung, oder zum Genusse„der Speisen, die zu gewissen Kunsthandlungen und Lebensnokh-„wendigkeiten, und einige zur Fortbringung der Jungen besonders„eingerichtete Werkzeuge, dagegen halten: so wird man den Un-terschied bald erkennen. Wenn hernach die Bewegungskraft in„ihren Muskeln durch die äußere oder innere Empfindung gereizt„wird, so i!t wohl zu begreifen, daß dieser Mechanismus in den„Kunstwerkzeugen der Thiere einen ziemlich nahen Grund (poten-„riarn proxirnairr) zu ihrem rechten Gebrauche in sich halte, und
„dadurch den Kunsttrieben sehr zu Hülfe komme.Es
„erhellet also, wie die besondern Kunstwerkzeuge der Thiere zu„ihren be'ondern Kunstverrichtungen behülflich sind, da sie hiezu„schon innerlich durch ihre Bewegungsmuskeln genauer determinirt,„ja geschlank und willig gemacht sind, folglich auf ihren rechten„Gebrauch führen und die Kunsttriebe erleichtern. Dann kann die„Empfindung in denselben ihre Bewegungskräfte fast zu keiner an-dern Bewegung reizen, als welche ihrer innern Einrichtung ge-„mäß ist. Denn diese wird den Thieren leicht und angenehm, die„gegenseitige aber mühsam und wohl gar schmerzhaft werden."S. Reimarus Betrachtungen über die Triebe der Thiere Z.12S.-Ferner K 128 . 1Z2-