gen, so bin ich dennoch zum Versuch entschlossen. Da-bei werde ich auch hie und da einige Anmerkungen wa-gen; denn die Schrift des Hrn. von P... hat ihreSchwachen, wie alles menschliche, und ich bin weitentfernt, von einem blinden Enthusiasmus für sie ein-genommen zu seyn.
Zum voraus sollen Sie gleich hier eine Probe vonder Art zu philosophiren unsers Verfassers, von seinerWeise, die Gegenstände zu behandeln, und von seinemVortrage erhalten. Eine hiezu dienliche Stelle befin-det sich im IV. Abschnitte des Isten Theils. Sie laßtsich füglich ausheben, und ich nehme sie um desto lieberbesonders vor, weil der nothwendige Plan meines Aus-zuges mich gezwungen haben würde, sie dort nur kurzzu berühren, und auf das Werk selbst zu verweisen.
An dem angezeigten Orte handelt der Hr. von P---den Zustand der Maler- und Bildhauerkunst, bei denAegyptiern und Chinesern und den orientalischen Völ-kern überhaupt, ab; und bei dieser Gelegenheit ziehter die schlimmen Folgen der willkührlichen Gewalt, inAbsicht auf die schönen Künste, in Erwägung. SeineGedanken sind folgende:
„Unter einem despotischen Regiment ist das Volkallemal sehr unwissend; daher denn alle diejenigenKünste, welche die Beihülfe der Wissenschaften, derGeometrie und Mathematik bedürfen, sich nie zu eini-gem Grade der Vollkommenheit empor schwingenkönnen."
„Unter einem despotischen Regiment ist das Volk