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allemal sehr arm; daher es dann den Arbeitern an Mit-teln fehlt, die ihnen erforderlichen Instrumente undMaschinen anzuschaffen. Alle Reisende, welche dasmittägige Asien durchgangen, haben mit Verwunderungbemerkt, daß man dort zu eben den Arbeiten, welchein Europa ZOO Werkzeuge erfordern, nur fünf odersechs hat. Dieses rührt nicht, wie man zu glaubenversucht seyn möchte, von der Trägheit oder einemMangel an Industrie bei diesen Völkern her, sondern inder That von ihrer Dürftigkeit. An allem, was ausihren Händen kömmt, nimmt man diesen Mangel anInstrumenten wahr; und man kann nichts schlechtergemachtes sehen, als das in der.Türkei, in Persicn, imJndostan und in China verfertigte goldne und silberneTischgeschirr."
„Diejenigen Künste also, welche, gleich der Gold-arbeitcrkunst, der Uhrmacherkunst, u. s. w-, viele Ma-schinen und Werkzeuge erfordern, vervollkommnen sichin diesen Gegenden nicht, selbst nicht einmal in dendem Fürsten zugehörigen Werkstätten des Palastes,weil der Luxus dieser Fürsten auf andre Gegenständegerichtet ist."
„Aus allem diesem ist eine Folge entsprungen, dieuns unmöglich geschienen hätte, wenn wir nicht sehrgenau von der Sache unterrichtet wären. DiejenigenHandwerke, welche in Europa nur stillsitzende Ar-beiter treiben, werden in Asien von herumwandeln-dcn Arbeitern getrieben: man sieht dort Goldarbeiter,welche von Thüre zu Thüre Beschäftigung suchen, und
VI. S