Band 
Sechster und letzter Band.
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vird. Beispiel aus der Geschichte eines berühmten Volkes

! zu- wählen, und mit einiger Genauigkeit die Epochen

jährt bezeichnen."

jene ,,Der Luxus kam bei den Römern nicht eher, als

mit unmittelbar nach der Eroberung von Aegppten, in

schö- Schwang: alsdann stieg er beständig, bis er sich, just

ichen unter der Regierung des Commodus, in Pracht,

l der und zuletzt, unter Constantin, in barbarische und

Lac asiatische Ostentation verwandelte. Die Freiheit, wie

)ber- wir wissen, sank von der ersten dieser Epochen bis

ihre zur letzten immer mehr, und eben so arteten auch die

ß die Künste immer mehr aus."

trin- „ Man ziehe nur alles zu Rathe, was uns die Denk-

just wähle des Alterthums von den despotischen Staaten

^ den des Orients überliefern, und es wird sich zeigen, daß

von man daselbst von je her, so wie noch jetzt, beschäftiget

gewesen, Zeuge von einem ausschweifenden, von einemelche fast unglaublichen Werthe zu verfertigen. In Persien,

nie sagt Chardin, macht man gvldne Zeuge, wovon die

das Elle eilfhundert Thaler, oder 3300 französische Livres

ichts kostet. Aber niemals wird man daselbst ein Hausge-

lurz, räthe, oder sonst eine mit Geschmack oder Eleganz ver-

- die fertigte Arbeit antreffen. Große Meister, wenn es

ann deren in einem solchen Lande geben könnte, würden

Übst daselbst vor Hunger sterben; denn da die Materie weit

höher, als das Künstliche geachtet wird, so brauchticser man nur Handwerker. Und wirklich kann der in Osten-

ßer- tation ausgeartete Luxus blos Handwerkern nützen,

ein Ein Hufschmidt hätte zugleich die Münzen des Kaisers