Finanzpachter, welche aufs neue die Einsammlungdieses Tributs übernahmen, gewannen damals nicht soviel, als sie unter Constantin gewonnen hatten. EineGeschichte der Finanzen des Byzanzischen Reichs wäreein sehr interessantes Stück, das aber kein rechtschaffe-ner Mann würde lesen können, ohne Thränen zu ver-gießen. "
An einem andern Orte wird der Wirkungen, welchein Japan die Einführung des Despotismus auf dieKünste gehabt, insbesondere erwähnt:
„ Die alte Regierung der Dairis," sagt unser Ver-fasser, ,,ob sie gleich lehnsörmig, und daher sehr vie-lem Ungemach unterworfen war, scheint dennoch denKünsten und Wissenschaften weniger ungünstig gewesenzu seyn, als der strenge Despotismus des heutigenRegiments. Es wird versichert, man habe die von denverschiedenen Eubos erregten Unruhen nicht mehrertragen können; aber diese Unruhen, welche wenig-stens von Zeit zu Zeit unterbrochen wurden, warenimmer der willkührlichen Gewalt, welche beständigdauert, vorzuziehen. Man betrachte die alten Griechenwährend ihrer häufigen innerlichen Zerrüttungen undKriege, und dann die neuern Griechen, unter dem Otto-niannischen Joch in Thiere verwandelt, so wird manüber alles dieses eine vernünftige Meinung fasse" kön-nen. So viel lehrt uns schon Kämpfer, daß es imachten Jahrhundert in Japan Bildhauer gab, derenGedächtniß man sehr in Ehren hielt; seit der neuen Re-gierungsform hingegen wird niemandes Gedächtniß