Band 
Sechster und letzter Band.
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ficht und Weisheit so sehr übertreffendes, Volk habenfinden wollen; denn durch Beweise hat sie niemand vondem Daseyn desselben überzeugt. Wir haben in derThat kein Beispiel von einer so wunderlichen Verblen-dung, welche sich, nicht blos über den großen Hausen,sondern fast über alle Gelehrten erstreckt hatte. Ge-wöhnlich sprechen diese nicht anders als mit Begeiste-rung von den Wissenschaften und dem Ackerbau desglücklichen China, wo ein Confucius lebte und lehrte,und in dessen ungeheurem Umfange man, ihrer Meinungnach, keinen Zollbreit ungebautes Land antrifft; dannbejammern sie Europens Zustand, wo sich so viele Hal-den und so viele schlechte Bücher aufzahlen lassen.

Dieß sind die Vorurtheile; hier sind die Facta:

Zuvörderst beweist der Hr. v. P-.., daß die Halstevon China wenigstens ungebaut liegt. So wie mandem Mittelpuncte der Provinzen näher kömmt, so siehtman den Ackerbau abnehmen, und fast in allen stößtman zuletzt auf vollkommene Wüsteneien. Die Jesui-ten selbst gestehen, daß wenn sie nicht den Auftragerhalten hätten, die Karte von China aufzunehmen, sienie erfahren haben würden, daß es.in den mehrstengroßen Landschaften dieses Reichs Distrikte von 20 fran-zösischen Meilen gebe, die wenig bevölkert und nichtselten ganz öde und unwirthbar seyen*). Fast alleReisende, die bis zum Mttelpuncte von China durchge-

*) S. Osscri^tion äs I'em^irs äs la Lliine. loiri. I. p.ig. in Htv.

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