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mangelt. Die Gesetzgebung des chinesischen Reichs istnicht viel mebr als eine Polizei-Ordnung. Alles wirddaselbst durch den Prügel bewegt und regiert.
Der Landleute schont man aus dringenden Ursachennoch am mehrsten; aber sie werden darum nicht weni-ger, so wie es in den übrigen asiatischen Staaten üblich,zu unaufhörlichen Herrendiensten mit äußerster Strengeangehalten. Diese Classe von Menschen macht denachtungswürdigsten Theil der Nation aus. Man kannihnen nicht, gleich dem Pöbel der Städte, Unredlich-keit, Betrügerei, Kindermord und die ausschweifendeLüderlichkeit vorwerfen; denn nichts geht über ihreEin-gezogenheit, ihre Mäßigkeit und ihren unermüdetenFleiß. Was man von der Ehre, die in China demBauerstande erwiesen werde, erzählt, ist «»gegründet;er ist nur etwas weniger verachtet, als die Handwerkerund Kaufleute, von welchen letztem der jetzt regierendeKaiser Kean - Louna sagt: es sey nicht einmal der Mühewerth, an sie zu denken*). Um sich von den Landleutenund Handwerkern zu unterscheiden» lassen die Manda-rinen die Nagel an ihren Fingern wachsen, welchesdenn freilich ein herrliches Zeugniß für ihren Müßig-gang, aber ein sehr schlimmes für ihre Einsichtenablegt.
Ein wichtiger und sehr ausführlich abgehandelterArtikel in den Untersuchungen über die Aegyptier undChineser, ist derjenige, wo von dem Zustande der Ma-
*) Llo§e äe Is vills äs HCukäe». x. 97. eäit. äe karis.