Band 
Sechster und letzter Band.
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lerer und Bildhauerkunst bei fast allen Völkern des mit-tägigen Asiens und eines Theils von Africa gehandeltwird. Die Indianer und Chineser, sagt der Hr. v.P..., sind unter allen orientalischen Völkern diejeni-gen, welche die härtesten und ungeschicktesten Arbeitenmachen, und die am wenigsten sowohl von den Grund-sätzen der Zeichnungskunst, als den Regeln, welchendie Abwechselung der Lichter unterworfen ist, wissen-Das Gefallen, so diese Sudler unaufhörlich an fanta-stischen Gestalten, Ungeheuern, Chimären und allego-rischen Compositionen bezeugen, ist, nach unserm Ver-fasser, eine Wirkung der erhöhten Einbildungskraftjener Völker, die unter brennenden Himmelsstrichenwohnen, und deren Lebensgeister in einer immerwäh-renden Bewegung sind. Daher mangelt diesen Künst-lern jene Stille des Geistes, jene Bedachtlichkeit undjenes Harren, welche das Studium der Natur, in dieman allein durch anhaltendes Nachsinnen einzudringenfähig wird, erheischt. Auch sehen wir die Morgenlän-der beständig von der ungestümen Heftigkeit einesGeistes dahingerissen, welcher, indem er weder durchdie Anfangsgründe der Kunst, noch die Kenntniß schönerFormen geleitet wird, lauter seltsame Gegenstände bil-det, die in keinem Grade diejenige Zierlichkeit haben,welche aus der ungezwungenen Nachahmung wirklicherDinge entspringt. Hiezu geselle» sich die Hindernisse,welche der asiatische Despotismus dem Fortgange derschönen Künste in den Weg legt, nebst noch andernPhysischen Ursachen, in welchen zusammen genommen

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