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Staat sey, welcher keine andere Triebfeder, als die S
Kriegsmacht hat? , zu
Die Regierungsform in China ist nicht deswegen wi
monarchisch, weil Gerichtshöfe da sind; denn alle Des- ste
poten von Asien haben Gerichtshöfe, oder Divans. Cc
Dieses bestimmt nicht den Unterschied zwischen einer ni
eingeschränkten und willkührlichen Macht. Es kömmt he
darauf an, ob der Fürst gewisse Grundgesetze, die mach- > de
tiger als er sind, erkennt? Von solchen erkennt er in fa
China kein einziges. Wenn der Pater Frigault gesagthat, daß in diesem Lande jede neue Dynastie eine neue m
Gesetzgebung mit sich führe, so hat er geirrt: denn mit st<
dem Tode eines jeden Kaisers verlieren die wahrend ar
seiner Regierung gemachten Verordnungen ihre Kraft. de
In denjenigen Zeiten, wo China in eine große nr
Anzahl kleiner unabhängiger Staaten vertheilt war,sind manche sehr weise Anordnungen und Gesetze gemacht D
worden, welche man nachher verändert und in die ßc
allgemeine Staatsverfassung umgegossen hat. Der- de
schiedene dieser unabhängigen Fürsten waren wirklich ^
ehrwürdige Männer, welche die Tugend liebten und dr
ausübten. Damals war Confucius erster Minister imKönigreiche Lou; stünd er nun wieder auf, er würdevielleicht kaum zum Mandarin der neunten Ordnung ^
erhoben werden. Denn je unumschränkter die Regie- ^
rung eines Staates wird, je abhängiger vom Unge- *>:
fähr wird die Erhebung der einzelnen Glieder derselben. ^
Das Wort Vaterland konnte in jenen Zeiten noch ^
einen Sinn haben; aber in einem so ungeheuer großen ^