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Orientalen, sogar eingeschlossen gewesen. Am köm'gli- so
chen Hofe haben sich immer Verschnittene befunden, m
und, wie bekannt, wurde schon Pharao Ammame- st<
nes das Opfer einer von den Vornehmsten unter ihnen scs
angesponnenen Verschwörung. Daß die Aegyptier sehreifersüchtig gewesen, ist außer Zweifel; und sie sind eS gc
noch, wie unter andern d'Arvieux und Maillet th
bezeugen. Plutarch erzählt, den ägyptischen Wei- ge
bern sey verboten gewesen, Schuhe zu tragen; welcher di
Gebrauch nachher in ein bürgerliches Gesetz verwandelt te,
ward, und zwar unter dem Kalifat des Hakim, de
Stifters der Religion der Drusen, welche nur jetzt«ine so große Rolle in den syrischen Unruhen spielen ire
sehen, und die noch immer das unter dem Titel, Ki- w,
tab-al-Machaid, bekannte heilige Buch aufbewah- öii
ren. Dieses Buch, worin sich das zur Unterstützung di,
des Zeugnisses des Plutarch angeführte Gesetz befindet, di,
ist von dem Hrn. Petit de la Croix aus einer ^
arabischen Handschrift ins Französische übersetzt worden,weßwegen man sich dann ein wenig zu verwundern hat, ^
daß seine Existenz gewissen gelehrten Männern unbe-kannt geblieben ist. ^
Unser Verfasser glaubt nicht, daß es den Aegyptiernerlaubt gewesen sey, ihre Schwestern zu heirathen; ""
denn er hat bei ihnen kein Beispiel einer ähnlichen Hei- ^
rath vor dem Jahrhundert des Alexanders angetroffen, ^
und vermuthet daher, diese Art von Verbindungen seyerst nach der Eroberung der Griechen eingeführt worden, ^
bei welchen das makedonische Recht sie gut hieß. Zu- ^