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schiedener Gebrauche, z. N. des vom Esclsfefte; dersaci-amentaleL*); der unter dem Namen My-
*) In dem Oiationnairs distori^us äss cultes reliZiewc,welches zu Paris mit vorgedruckter Genehmigung der Sorbonneerschienen ist, befindet sich folgende Beschreibung der Lutor -acra-mentales: „Diese sacramentlichen Handlungen sind eine Artgeistlicher Trauerspiele, welche in Spanien um die Zeit des Fron-leichnam-Festes zur Ehre des h. Abendmahls aufgeführt werden.Sie machen einen Theil des Gottesdienstes und der Andachtsübun-gen bei den Spaniern aus; und sind von den in Frankreich vor-mals aufgeführt wordenen Geheimnissen (iVlMeres) darinunterschieden, daß sie autorisirt, und als ein frommer und erbau-licher Gebrauch gut geheißen sind, dahingegen bei den Franzosenjene Geheimnisse, von den Prälaten und allen vernünftigen Leu-ten, als gottlose Farcen verdammt wurden. Aus dem Inhalteines dieser Autos, den die Frau von Au not aufgezeichnethat, kann der Leser von diesen frommen Schauspielen sich einigenBegriff machen.
„Unser Heiland tritt vor der Versammlung der Ritter St.Jacobs auf, und bittet, sie möchten ihn in ihren Orden aufneh-men. Verschiedene der Ritter sind es zufrieden; die ältesten darun-ter aber stellen den übrigen vor, wie nachtheilig es ihrer Ehreseyn würde, einen Bürgerlichen unter sich zu dulden: St. Jo-seph sey nur ein armer Zimmermann, und die h. Jungfrau ernähresich mit Nähen. Unser Heiland erwartet voll Unruhe ihre Ent-scheidung. Endlich beschließt man, wiewohl etwas ungerne, ihnabzuweisen. Ueberdem geschieht der Borschlag, den Orden Christizu stiften, durch welches Mittel dann jedermann seine Befriedigungerhält."
„Die Autos werden auf freier Straße, bei Fackeln, obgleicham hellen Tage vorgestellt. Sie dauern einen Monat durch."
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