Band 
Sechster und letzter Band.
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Unter denjenigen Gelehrten, welche sich mit dem de

Beweise beschäftiget, daß die heidnischen Völker, sogar sa>

in den finstersten Zeiten, im Grunde nur ein einziges, sei

höchstes Wesen geglaubt, ist der französische Abbes Bat- Ei

teux der jüngste; und dieser fromme Seitliche, al

gegen dessen Rechtgläubigkeit, nach den Grundsätzen m

der römischen Kirche, niemand, der ihn gelesen, auch de

nur den kleinsten Zweifel hegen kann, sagt mit aus- ar

drücklichen Worten: ,,Glauben, daß Böcke, Hunde, ur

Katzen, Scarabeen, Kieselsteinchen von einer gewissen D

Gestalt, goldene oder messingene Bilder, den höchsten ku

Grad der Gottheit, Königin und Beherrscherin des S

Weltalls, bei irgend einem gebildeten Volke vorgestellt ßi

haben, oder vorstellen konnten, dieß ist ein unmöglicher se

Irrthum, eine Ungereimtheit, die sich in gar keinem ze

Kopfe, denkend oder nicht denkend, aufhalten kann. E

Kurz, diese Götter waren bloß was unter uns die rr

Schutzheiligen der Provinzen, Städte und Marktflecken, V

was die Reliquien, was die Personen sind, deren Namen ^

durch die Frömmigkeit eingeweiht worden." ai

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Daß die Vielgötterei nicht, wie Hume behauptet, si

ein ursprünglicher, sondern ein ausgearteter, verderbe- v

ner Lehrbegriff gewesen, dieß bezeugen nicht allein die F

ältesten Nachrichten, sondern kann auch aus den innerr ei

lichen Beschaffenheiten dieses Lehrbegriffs selbst sehr a

wahrscheinlich gefolgert werden. Die große, obgleich b

verworrene Idee einer allwaltenden Kraft, eines We- n

sens aller Wesen, war natürlicher Weise die erste Folge t>