Band 
Sechster und letzter Band.
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wo diese Aufheiterung noch nicht Statt gefunden hat, ^

kann sogar die reinste Lehre nicht rein bleiben. Letzteres ^

ist aus der Geschichte der barbarischen Jahrhunderte des ^

Christenthums offenbar, und Ersteres aus der Geschichte h,-

der verfeinerten Zeiten des Heidenthums, wo wir die ^

Finsternisse des polytheistischen Aberglaubens nach undnach sich zertheilen sehen. ,, Als Christus zur Welt ^

kam," sagt der bereits angeführte Abbe' Batteur, ^

„verstand selbst das Volk über den Punkt der GötterScherz. Es glaubte nur noch daran aus Gewohnheit, ^

so wie die Fürsten aus Politik, und die Priester aus ^

Eigennutz. Man lese den Cicero, den Macrob, die ^

sämmtlichen altern und neuern Platoniker, alle Peri- G,

patetiker, alle Dichter jener Zeit: alle, ohne Aus-nähme, setzen die Einheit einer verständigen ersten Ur- ^

sache fest. Es giebt keine Eigenschaft Gottes, welche ^

nicht durch diesen oder jenen unter ihnen, mit eben sovieler Stärke und Präcision angegeben wäre, als nach- ^

her nur immer durch unsre Theologen hat geschehen kön-nen. Dieß ist durch das einhellige Zeugniß aller geistli- ^

chen Schriftsteller, welche jene angeführt haben, be- hm

wahrheitet*)."

Wie sehr hat man sich also nicht über den so oft wie-derholten Ausspruch zu verwundern: der geringsteHandwerksmann unter uns habe richtigere Begriffe von Gi

Gott und den menschlichen Pflichten, als man sie bei W

den auserlesensten heidnischen Philosophen antreffe? Bc

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*) Listoirs lies esusss yremieres, PE. 144. M