Instrument, ein bloßes Werkzeug des Tausches, undes kann davon nicht mehr in einem Lande erforderlichseyn, als zum Umlauf der Gegenstände seines Gewer-bes gehört. Würde eine größere Quantität davonangehäuft, so müßte dasselbe in der nämlichen Propor-tion, wie alle andere Dinge, wovon eine zu große Mengeentsteht, von seinem Werthe verlieren. Wir haben be-reits angemerkt, daß das Geld, seit der Entdeckungvon Amerika, über 200 Procent von seinem vorigenPreise herabgesunken ist. Das ist, ich erhalte jetzt füreinen Theil des Produkts der Industrie, des Talents,ungefähr drei Gulden, wofür ich ehemals nur einenGulden erhalten hätte; ich kann aber auch hinwiederumfür diese drei Gulden nicht mehr Produkte, Industrie,oder Talente eintauschen, als ich ehmals für einenGulden würde eingetauscht haben. Es ist also imGanzen weder Gewinn noch Verlust bei der Sache.Nur sind die Metalle dadurch etwas weniger tauglichzur Absicht des Geldes geworden, indem wir jetzt 30Gulden in die Tasche stecken müssen, wo wir uns zuvornur mit 10 zu beladen hatten.
Ich wiederhole: das Geld, als Geld, ist weiternichts , als Instrument, und gehört in die Klasse desGeräthes. Nun würde es jedermann als etwas unge-reimtes ausschreien, wenn einer z. E. mehr Küchenge-schirr anschaffen wollte, als er bisher zum Kochen derSpeisen, die er zu verzehren pflegte, nöthig hatte, inder Absicht, dadurch seine Nahrung zu vermehren. Inder That aber ist der Versuch, den Reichthum eines Lan-