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des entweder durch die Einfuhr, oder das Behalteneiner überflüssigen Quantität Goldes und Silbers indem Lande, zu vermehren, eben so ungereimt, alswenn man es versuchen wollte, die Kost der Privatfa-milien dadurch zu vermehren, daß man sie nöthigte,eine überflüssige Anzahl von Küchengeschirr zu halten.Wie der Aufwand des Ankaufes dieser überflüssigen Ge-schirre entweder die Quantität, oder die Güte der Kostder Familien vermindern würde, anstatt sie zu vermeh-ren, so müßte auch der Aufwand des Ankaufes einerüberflüssigen Quantität Goldes und Silbers in einemLande eben so nothwendig den Reichthum vermindern,der das Volk mit Nahrung, Kleidern, Wohnung, kurzmit Unterhalt und Arbeit versorgt.
Der Reichthum eines Landes kann sich eigentlich undwahrhaft auf keine andere Weise vermehren, als durchdie Vermehrung seiner rohen und verarbeiteten Pro-dukte. Tausend Millionen Gulden werden ewig tau-send Millionen Gulden bleiben, und sich um keinenHeller vermehren, wenn man sie nicht auf Agrikulturund Industrie verwendet. Gesetzt, es käme jemandmit einer Colonie und tausend Millionen an baaremGeld in ein ödes Eiland; würde er nicht eilen müssen,sich seines baarcn Geldes so geschwind als möglichlos zu machen, um dagegen, aus benachbarten Gegen-den Saamen, Pflanzen, Handwerkszeug und Ge-räthe einzutauschen; und würde sich nicht der Wohl-stand dieser Colonie desto schleuniger vermehren» je