Band 
Sechster und letzter Band.
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Sandes auf irgend ein Geschäft zu wenden, als nöthigwäre, eine gleiche Quantität der verlangten Waaren voneinem fremden Lande zu erkaufen, so muß es eine zwarnicht ganz so sehr auffallende, aber doch ganz ähnli-che Ungereimtheit seyn, auf ein solches Geschäft einendreißigsten, oder auch nur einen dreihunderlsten Theilmehr vom Capital oder vom Fleiße zu wenden. Dbdie Vorzüge, die ein Land hierin vor dem andern vor-aus hat, natürliche oder erworbene Vorzüge sind, dar-an liegt in dieser Absicht nichts. So lange das eineLand diese Vorzüge vor dem andern hat, und sie demandern fehlen, wird es für das letztere allezeit vortheil-hafter seyn, dergleichen Waaren lieber von jenem Landezu kaufen, als sie selber zu verfertigen. Der Vortheil,den ein Handwerksmann vor seinem Nachbar, der einanderes Handwerk treibt, voraus hat, ist ebenfalls nurein erworbener Vortheil; und dennoch finden sie beidees vortheilhafter, dasjenige, was nicht zu ihrem eige-nen Handwerke gehört, einander abzukaufen, als es sel-ber zu verfertigen.

Wenn eine mit vielen Ländereien versehene Nationentweder durch hohe Abgaben, oder durch Verbote derEinfuhr ihrer Waaren, den Handel fremder Völker drückt,so schadet sie nothwendiger Weise auf zweierlei Artihrem Interesse. Erstlich, durch die Verthcurung desPreises aller auswärtigen Güter und aller Arten vonManufakturwaaren muß sie unvermeidlicher Weise denreellen Werth des überflüssigen Produkts ihrer eigenen