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handeln, wie es das gemeine Beste verlangt, welcheseben so viel gesagt ist, als daß alle, gern oder ungern,freiwillig oder gezwungen, nach den Vorschriftender Vernunft durchaus handeln müssen; welches ge-schieht, wenn die Regierung so eingerichtet wird, daßnichts, was das gemeine Beste angeht, dem Gewisseneines Einzigen allein anvertrauet werde. Denn nie-mand ist so wachsam, daß er nicht zuweilen schlafensollte; und eine solche Herrschaft des Gemüths, einenso unanfechtbaren Sinn, hat noch keiner besessen, daßer nicht zuweilen, und vorzüglich alsdann, wenn esam meisten auf Seelenstärke ankömmt, sich bemeisternund unterkriegen lassen sollte. Und es ist offen-bare Narrheit, von einem and ern zu erwar-ten, was keiner von sich selbst erhalten kann,nämlich, daß er mehr für einen andern, als für sich selbstsorge; daß er weder geizig sey, noch neidisch, noch ehr-geizig u. s, w. vornamlich derjenige, welcher allen Be-gierden nachzuhangen die mehrsten und größten Versu-chungen leidet.
Aus den nämlichen Vordersätzen, welch ein ganz ent-gegengesetzter Schluß? Aber kein Wunder! Herr Wie-land weiß von keinem andern Regiment, als welchesdurch Usurpation entstanden ist, und hält eine Staats-verfasiung, die von einem Haufen Menschen freiwillig,das ist, vernünftigerWeise angenommen werden könnte,für eine völlige Ungereimtheit, weßwegen er denn auchalles, was nur einigermaßen hiernach auszusehen scheint,als z, B, die Republiken der Alten und die Verfassung