Band 
Sechster und letzter Band.
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von England, mit sehr ausdrucksvollen Geberden derAngst und der Verachtung von sich abweiset. Spi-noza im Gegentheil hielt eine solche Staatsverfassungnicht allein für möglich, sondern er sah sie als die ein-zige wahre und beste an» Man lese hierüber in seinennachgelassenen Werken die ganze 290ste Seite nach, woer den wesentlichen Unterschied zwischen einer Regierung,die durch die Anordnung eines freien Haufens entstan-den, und einer solchen, welche einem Haufen Unter-jochter durch den Sieger aufgebürdet worden, mit allerBündigkeit erörtert. Auf der 292sten Seite drückt ersich hierüber noch derber und entscheidender aus; nachden Worten, welche wir bereits oben angeführt haben:,>Es ist eine offenbare Narrhcit, von einem andern zuerwarten, was keiner von sich selbst erhalten kann, näm-lich, daß er mehr für einen andern, als für sich selbstsorge; daß er weder geizig sey, noch neidisch, noch ehr-geizig u. s-w. vornamlich derjenige, welcher allen Be-gierden nachzuhangen die mehrsten und größten Versu-chungen leidet;" setzt er in dem folgenden Paragraphenhinzu: ,,Zwar scheint uns die Erfahrung im Gegentheilzu lehren, daß es für Eintracht und Fr'iede ersprießli-cher sey, alle Gewalt in die Hände eines einzigen zuüberliefern. Denn kein Reich hat so lange ohne merk-liche innere Veränderungen, als das türkische, bestan-den; dahingegen keine Regierungsformen von kürzererDauer, und keine mehr innerlichen Unruhen ausgesetztgewesen sind, als die demokratischen. Wenn aberKnechtschaft, Barbarei und Vereinödung unter dem