Band 
Sechster und letzter Band.
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Diokles.

Bleiben wir dabei, daß den Thieren dieses Vermö-gen durchaus mangelt?

Alexis.

Wir werden nicht wohl dabei bleiben können; dennder Zustand des Thiers in dem Augenblick, wo es seinVerlangen befriedigt, ist besser als der Zustand in demAugenblick vorher, wo es noch verlangte. Nun sehen wiraber, daß es gewußt hat, sich diesen Zustand zu verschaf-fen ; folglich hat es das Vermögen, wovon Du redetest.

Diokles.

Das scheint mir unwidersprechlich; und so warenMensch und Thier mit demselbigen Vermögen ausge-stattet. Aber dieses Vermögen kann über die Empfin-dung oder das Vorgefühl eines bessern Zustandes nichthl'nausreichen, weil es sonst weder Ziel noch Grundhaben würde. Dieses Vermögen hält also gleichenSchritt mit dieser Empfindung, und wir könnten einsfür das andre Nehmen, dergestalt, daß, wenn wir denReichthum an Vorgefühlen eines bessern Zustandes beizwei Arten von Thieren wüßten, wir daraus auf dierelative Kraft dieses Vermögens bei einer jedweden vonihnen schließen könnten; und, wenn wir im Gegentheildie Kraft dieses Vermögens wüßten, wir daraus aufden verhaltnißmaßigen Reichthum an diesem Vorgefühldes Bessern schließen könnten. Wenn man nun dieWirkungen dieser Perfectibilitat bei unsern heutigenAtheniensern mit ihren Wirkungen zur Zeit der Pelas-ger, ihrer Vater, und diese Wirkungen wieder mit