Band 
Sechster und letzter Band.
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fach, und richtet natürlich dieses geradezu auf denGenuß.

Du siehst also, mein Lieber, daß in diesem Fall, indiesen ersten Augenblicken bei dem Menschen und beidem Thiere keine Freiheit Statt haben kann. SeinVerlangen ist ein einziges- Sein Herz kann keinenGedanken von Pflicht in ihm erwecken, noch sein Ver-stand ihm irgend eine Beziehung zeigen: ein einzigesGefühl, ein einziger Zweck, bringt eine einzige Wir-kung hervor. Sobald aber der Mensch an Einsichtenzunimmt; sobald mehrere Ideen oder Gefühle, vonungefähr gleicher Starke, in der Einbildungskraft sichneben diesem ursprünglichen Gefühl hinstellen: sobaldfinden alle seine Fähigkeiten Raum sich zu entwickeln,sich auszubreiten, sich zu üben, und er fühlt sich frei-Alexis. ^

Ich fasse Deine Idee. ,Aber soll ich Dir »»verholensagen, was ich denke, und nach Deiner eigenen mir ge-gebenen Anleitung fort schließen?

Diokles.

Das sollst Du allerdings, mein Freund.

Aleris.

Der Instinkt besteht in einem Verlangen, in einemGefühle, das in der That ein einziges, aber aus demGefühl eines Bedürfnisses und aus dem Gefühl einesGegenstandes, der es befriedigen könnte, zusammenge-setzt ist; das gebe ich Dir zu. Und weil es ein einzigesist, bestimmt es die Willenskraft auf eine nothwendigeund einzige Weise. Wenn ich bei dem Thiere mehrere