Band 
Sechster und letzter Band.
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Handlungen aller Thiere und der meisten Menschen eini-gen überwiegenden Ideen zuschreibst, die sich alle Kräfteunterwerfen. . . § .

In dem eigentlich sogenannten Instinkte" hat dieherrschende Idee schlechterdings das Uebergewicht, weilsied.eemz-ge.st. , ^ -

Bei der Schwärmerei hat sie es gleichfalls. Wennman zu Delphi die Priesterin zum Dreifuß führt und siemit Widerstreben sich dem heiligen Kessel nähert, worü-ber sie, um den Gott zu empfangen, sich setzen soll,wird ihr ganzer Leib bleich und blaß, und sie zittertschon an allen ihren Gliedern. Ist sie endlich zu demOrt gelangt, wo sie die Orakel geben soll, so sind alleihre Fähigkeiten in Unordnung und verlassen sie. IhrLeib blähet sich auf, ihre Fäuste schließen sich fest zu,ihre Arme fahren hin und her, ihre flammenden Augenrollen in ihrem Kopfe wild herum, ohne sich auf irgendeinen Ort zu heften. Alles an ihr ist in Verzückung.Ihr offener Mund ist voll Schaum, und die hohle hei-sere, aus der tiefsten Brust heraufkommende Stimmezeigt offenbar, daß es nicht mehr die Priesterin ist; son-dern daß entweder der Gott, welcher sie treibt, durchsie redet, oder daß die Vorstellung dieses Gottes siebemeistert.

In der Raserei. Sieh an den Sohn des Telamon,wie er in der Hcerde wüthet, die er für den Ulysses unddie Atriden hält; wie der unglückliche Athamas seinenSohn Learchus gegen einen Stein schlägt, und die