Band 
Sechster und letzter Band.
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500
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Diokles-

Weil ich denn vielleicht nicht so viel Mühe habenwürde, über das goldene Weltaster mit Dir ins Reinezu kommen.

Aleris.

Ich btn den Philosophen dieser Seele wenig nach-gegangen. Nicht aus Mangel an Hochachtung; ichschätze sie unendlich; nur sobald mir über die verschie-denen Zwecke des Pythagoras und Sokrates die Augenanfingen etwas aufzugehen, war ich für den letzter.»entschieden.

Diokles.

Von welchen Zwecken redest Du'-s

Aleris.

Sokrates, wie mir deucht, hatte den Vorsatz, jedenMenschen so vollkommen zu machen, als seine Natures leiden könnte; welches ich für möglich halte. Py-thagoras hingegen wollte einige Individua ganz voll-kommen machen, damit sie die andern regierten, undso alle glücklich würden; und das scheint mir eine Un-gerechtigkeit und ein Hirngespinst.

Diokles.

Sehr richtig gesehen, mein lieber Aleris- — Abergenug : Pythagoras war um dieses Zwecks willen ge-nöthigt, die kleine Anzahl seiner Auserwähltcn vondem Haufen der übrigen Menschen abzusondern, unddas Studium der Weisheit mit Hüllen und Geheimnis-sen zu verwahren; das ist die Ursache, warum dieseSchule im Besitze verschiedener sehr wichtiger Kennt-