Band 
Sechster und letzter Band.
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der Priester. Und in Wahrheit, wenn wir bedenken, daßder Tod, das Böse, das Laster und der Schmerz Dingewider unsere Narur sind, und daß wir uns fast immereiner großem Glückseligkeit, als die wir genießen, fähigfühlen; wenn wir die vielen Widersprüche erwägen, dieso oft in unsern Handlungen, in unsern Gedanken undunsern Neigungen vorkommen; die unbestimmten unddunkeln Begriffe, die wir von gewissen Sachen haben,von deren Wirklichkeit wir durch die innigste und voll-kommenste Ueberzeugung gewiß sind; die seltsame Ein-richtung unserer, dem Anscheine nach, so sehr widereinander laufenden Gottesdienste; die Natur unserer mei-sten Wissenschaften, die überall Zwischenräume, Lückenund Leeres haben, indeß die Geometrie und unsereSinne*) uns beweisen, daß wir fähig sind, die Kct-tenreihe, den Zusammenhang der ergänzenden Wahr-heiten, die einen Theil der großen Wahrheit ausma-chen, zu erkennen und zu fühlen: ist es denn wohl mög-lich, mein lieber Aleris, die große Wahrscheinlichkeitzu laugnen, daß wir einige Sinne, oder vielmehr einigeihnen analoge Lcitzeuge der Thätigkeit verloren haben,durch deren Bermittelung gewisse Zwiscbenideen undZwischenempsindungen vormals aus unserm einge-schränkten Wissendem vollständiges Ganzes machten,wovon keine Spuren mehr übrig sind, als in den mehroder weniger veränderten Traditionen von unserm ehe-maligen Zustande? Ist es möglich, der Rede des Hyp-

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