Band 
Sechster und letzter Band.
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sikles, dessen Schüler zu seyn Pythagoras für keineSchande hielt, allen Glauben zu versagen? Ich bitteDich, lieber Alexiö, sage, was denkst Du davon?

Alexis.

Ich muß bekennen, daß diese Rede des Priesters,mit Deinen Betrachtungen verknüpft, etwas überra-schendes und treffendes für mich hat. Ja, ich glaubeihm gewissermaßen, ohne mich recht darüber erklärenzu können. — Ich glaube an sein goldnes Weltalter ausdem Inhalte seiner Rede, wie ich aus einem scharf be-grenzten Schatten das Daseyn eines Körpers vermuthe,den ich nicht sehe-

D i o k l e s-

Möchtest Du nicht aus dem Schatten, den Dusiehest, auf das Daseyn des Körpers schließen, der ihnzuwege bringt?

Alexis.

Nein, keinesweges; und Du eben so wenig, wennich Dich kenne; denn der Schatten, den ich sehe, istnichts als ein Schein, der ein bloßes Werk der Kunstseyn könnte.

D i o k l e s.

Wenigstens schließest Du doch auf die Wahrschein-lichkeit?

A l e x i s.

Auch das nicht; sondern auf die Möglichkeit, unddas ist alles, was ich thun kann.

D i o k l e s.

Aber, mein Lieber, wenn Du die Geschichte mit

VI. Kk