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alle Anstrengung ergiebt, und wir, ohne die geringsteGeschäftigkeit von unserer Seite, das Wahre, dasSchöne und Erhabene, selbst das Zukünftige sehen:glaubst Du nicht, daß alsdann eine Gottheit die H^ässdim Spiele hat, und daß wir dieses nicht mit Uärkchteine Eingebung nenne^'?^
Alexis. '
Jetzt glaube ich Deine Idee zu fassen. Urtheile Duselbst, ob ich mich betrüge. Ich begreife nun erst, wasPoesie eigentlich ist. Es leuchtet mit ein, daß die tieftsinnigsten Schlüsse, der beträchtlichste und überlcgtcsteGang des Verstandes uns wenig neue Wahrheiten lie-fern könnten, wenn nicht durch diesen Enthusiasmus,der die Ideen einander nähert, die Seele -unterstützt,geleitet oder getrieben würde. Ich erkenne, daß geradediese Annäherung dem Verstände die Gelegenheitenverschafft, jene'schnelle Faffungsgabe anzuwenden, dieman Gefühl in einem höheren Sinne nennt. Ich seheein, daß unsere gänzliche Unwissenheit in Absicht derNatur dieses wirksamen Enthusiasmus, der uns öfterwie vermischt mit der Geschäftigkeit einer uns nichteigenthümlichen Kraft erscheint, Deine Meinung recht-fertigt, daß der Mensch hier nicht alles sey, was dieNatur eines vollständigen Wesens erfordert, und daßfolglich das menschliche Geschlecht in einer vorherge-gangenen Revolution entweder ein Organ (welches min-der wahrscheinlich ist), oder ein Leitzeug der Empfin-dung wohl verloren haben möchte. Denn mir däucht,ein vollständiges Wesen, es mag so eingeschränkt als