Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
529
JPEG-Download
 

529

den; immer versteht sich, die Natur des Menschen,wie wir sie kennen, allein zum Grunde gelegt. Istdas nicht der Sinn Deiner Frage?

Alexis.

Gerade das.

Diokles.

Sieh, das war von Anfang an der Weg, den icheinschlagen wollte, und ich hätte Dir die Ueberlieferungdes Hypsikles nicht angeführt, noch Dich auf die Poe-sie und ihren Werth aufmerksam gemacht, wenn meinEingang Dich mehr angezogen hätte.

Alexis.

Ich beschwöre Dich, komm auf Deine Spur wie-der zurück. Ich werde nichts dabei verlieren, daß ichcinen Weg doppelt mache, der so äußerst anziehend fürmich ist, vornämlich in der Lage, worin ich mich be-finde.

Diokles.

Das goldne Weltalter ist ein figürlicher Ausdruck,worunter Du ohne Zweifel mit mir den Zustand einesjeden Wesens verstehen wirst, welches die ganze Glück-seligkeit genießt, wozu seine Natur und feine wirklicheArt zu seyn es fähig machen?

Alexis.

Sicherlich.

Diokles.

Wir haben gesehen, daß beides, Thier und Mensch,durch die Kraft ihres Instinkts, oder ihres Grundtrie-bes der Vervollkommnung, dazu gelangen müssen;VI. Ll