davon eins das gegenwärtige-oben war, und das an-dere eine dunkle, zrveifelhaste.. Mich höchstens nur mög-liche Fortdauer. In der Folge kam der Mensch, durchden seiner Natur-, anklebenden Vcrbesserungstrieb, zujenem goldenen, oder vielmehr silbernen Wcltaltcr, wo-von wir geredet haben, dessen Ziel nur eine thierischeVollkommenheit seyn, konnte; und erst nachdem er überdies^Vollkommenheit hinausgegangen war, wurde derMensch^ ein unglückliches Wesen auf der Erde, bis derWeise durch eine aufgeklärte Philosophie ihn lehrte,aufs neue das Gegenwärtige mit dem Zukünftigen zuverbinden, und die Homogenität seines ewigen Daseynszu erkennen.
Zwei goldne Alter von sehr verschiedenerBeschaffen-heit! Und wenn wir dem natürlichen Gange der Fähig»keilen des Menschen in diesem Leben sorgfältig nachspü-ren, so werden wir ein drittes Alter durchschimmernsehen, das von den vorhergehenden nicht weniger ver-schieden seyn wird. Dieses Alter wird eintreten, meinLieber,,wenn die Wissenschaften des Menschen so hochgestiegen seyn werden, als es bei seinen jetzigen Orga-nen möglich ist; wenn er anöden Seiten des Univer-sums, welche seiner Untersuchung offen liegen, dieGrenzen seiner Einsicht wird deutlich wahrgenommenhaben; wenn er das ungereimte Mißverhältniß zwischenseinen Wünschen, und dem, was er auf Erden genie-ßen kann, einsehen, und durch die seltsamen Folgen,die daher entstehen, gewitzigt, umkehren, und ein heil-sames und richtiges Gleichgewicht zwischen seinen Be-