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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Caac XLI. Von der Haus⸗Apotheck. 1197

9. Eine Clyſtier/ fuͤr die Schmertzen andenNiereu und der Leber.

Man nimmt Fenchel⸗Saamen. Camillen.

Lorbeern/ jedes. Qu. Tauſendguͤldenkraut.Eybiſchwurtzel. Odermennig jedes. Handvoll.Lein⸗Saamen/ jedes 1. Tag und Nachtkraut.

Loth. Pappelkraut.

Bethonien.

Steinklee/ jedes 1. Handvoll.Alles groͤblich zerſchnitten, mit 2. Pfund Waſſer/ auf die Helffte einſie-den laſſen. Von dieſer Bruͤhe nimmt man 18. Loth/thut darzu

Camillen⸗Oel gelaͤuterten Honig.

Rauten⸗Oel/ jedes 1. Bingelkraut/ jedes z. Loth.

Loth. ein wenig Saltz.

Mandel⸗Oel/ 2. Loth.

Machts zu einem Clyſtier/ nimmts 2. oderz. Stund vor dem Eſſen.10. Eine Ruhe⸗Clyſtier in groſſen Schmertzen.

Man nimmt im Fall der Noth/ nur warme Milch/ mit Baum⸗Oehvermiſcht/ oder/ wann mans haben kan/ ſo nimmt man

Haſenpappeln.Stabwurtz/ jedes ſo viel man mit 3. Fingern faſſen kan.Dillkraut.

Steinklee/ jedes X. Handvoll.Camillen⸗Blumen/ 1. Handvoll.Magſaamen⸗Knoͤpff/ jv.Alles groͤblicht zerſchnitten/ in Milch geſotten/ bis auff den dritten Theileingeſotten/ und durchgeſtehen. Von dieſem nimmt man 20. Loth/ thutdarzu tabulirten Roſen⸗Zucker/ 2. Loth.Oder:Rothen Candelzucker/ 3. Loth.Dill⸗Oel. 1weiß Roſen⸗Oel/ jedes z. Loth.Eyerdotter/ 1.Alles vermiſcht/ und recht warm zum Clyſtier gemacht.XXX. Von Stul⸗ Zaͤpfflein.7. Ein gemeines Stul⸗Zaͤpfflein.Man macht von friſcher Mangoltwurtz ein Zaͤpfflein beſtreichtsmit fuͤß Mandel⸗Oel und gebrauchts. 1Mimm mmmm iij 2. Ein