1198 Cuaff XLI. Von der Hauß⸗Apotheck.
2. Ein ander Stuhl⸗Zaͤpffleinfuͤr alte und junge8 Leute.
Man nimmt gemein Saltz/ 1. Quint.
gelaͤuterten Honig/ 2. Loth.Thuts zuſammenin einen Eiſernen Loͤffel/ laͤſſets ein wenig mit einander ſie-den/ hernach eine Weile uͤberſchlagen/ ſtreuet alsdann klein gepuͤlvertenMaͤußdreck/*. Quintlein darein/ miſchet es wol durch einander/ gieſſets auffcainen zinnen fetten Teller/ formieret daraus die Stul⸗Zaͤpfflein.
3. Ein anders/ auch fuͤr alte und junge Leute.Man nimmt Saltz/ undHonig/ jedes ein wenig.Roggen⸗Meel/ ſo viel man will.Macht darausein ſteiffes Taiglein/ formieret Zaͤpfflein darauß/ groß undklein/ je nachdeme mans brauchen will/ laͤſſets trocknen.So mans gebrauchen will/ beſtreuet mans mit ein wenig Butter undBaum⸗Oel.4. Stuhl Zaͤpfflein zu verſehrtem Afftern.Man nimmt Weyrauch/ undMaſtiy/ jedes x. Quint.Stoͤſſets klein/ ſiedet Honig/ z. Loth/ in einem Eiſernen Loͤffel/ biß daß esbraun wird/ ſtreuet obiges ulver darein/ wie auch 4. Gran Opi und machtdarauß mit Magſaamen⸗Oel/ und einem angemachten Faden /z. oder 3.Stuhl⸗Zaͤpfflein/ wann der Schmertzen nachlaͤſſet/ ſo ziehet mans mit demFaden wieder herauß.5. Stuhl⸗ Zaͤpfflein fuͤr kleine Kinder.Mannimmt ein Stuͤmmelein Liecht/ oder ein Wachs ⸗Liechtlein/ be-ſtreicht es mit ſuͤß Mandel⸗Oel.
der:Fuͤr Kindbetter⸗Kindlein.Einklein Wuͤrtzlein von Peterſilien in Baum⸗Oel gedunckt/ offt hinund her bewegt.Oder:Penitzucker einen halben Fingers lang; ſo dick als ein Federkiehl/ imMund feucht gemacht.XXXI. Mut-