Cla. XLI. Von der Hauß⸗Apotheck. mact
3. Ein anders dergleichen. 1Man nimmt ein leinen Saͤcklein/ 3. queer Finger breit/ ſo lang voneinem Ohr zu demandernn. nDieſes fuͤllet man mit Wieſen⸗Kuͤmmel/ ſiedets ein wenig im Weindruckts auß/ legtsziemlich warmuͤber.4. Ein anders.Gedoͤrrte Holderbluͤhe mit Schluͤſſelblumen in Biergeſotten/ und wieobiges gebraucht.
J. Fuͤr die Fluͤße/ ein Haupt⸗Saͤcklein.
Man nimmt Mazoran. Röͤmiſchen Kuͤmmel/ 1. Quint.Quendel Fenchel/ undPoley. Eoriander⸗Saamen/ jedes 2. Quint.Rauten/ und Camillen⸗blumen/ ſo viel man mit dreyMegicſega des ½.Hand Fingern faſſen kan.
vo 4Die Kraͤuter alle klein geſchnitten/ die Saamen zerſtoſſen/ in ein Saͤckleingethan/ und geſtopfft/ mit ein wenig Brandenwein angefeucht, und desNachts auffgelegt.6. Ein Magen Saͤcklein.
Man nimmt Calmuß Camillen.Mußcat⸗Bluͤhe Stabwurtz.Kuͤmmel. Majoran.eſtoſſen Naͤgelein. Balſam.avendelblumen/ jedes Wermuthblaͤtter/ jedes ſo viel man. Qumt. mit 3. Fingern faſſen kan.Roßmarin
Alles groͤblicht geſtoſſen/ in ein Leinen Saͤcklein gethan/ und durchſteppt/hernach in Wein geſotten/ ausgezwungen/ und ſo warmuͤber den Magen ge-legt/ als mans leiden kan.Nota. Den Magen ſolle man zuvor mit Mußcat⸗Oel beſtreichen.7. Fuͤr Apoſtem⸗und Stechen inder Seiten.
Mannimmt Camillenblumen.
Koͤrbelkraut.
friſchen Brunnkreß/ jedes 1. Handvoll.Thuts in ein leinen Saͤcklein in Milch geſotten/ druckts ein wenig auß/
8. Nunnunn. legts