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Von der Aussprache-
toast, vent d’est, vivat, z-énith, zíst, zest. Ueber but ist zu bemerken/daß es sein t zwar nicht vor einem Consonanten, aber vor einemVokale oder stummen h, wie auch am Ende eines Satzes hören läßt.
In avant-hier lautet t sanft.
In sept und huit läßt man t immer hören, ausgenommen wennsie vor Consonanten stehen. — vingt läßt das t nur dann hören, wenneine andere Zahl darauf folgt, wenn man also von 20 bis auf 30 zählt.
t wird nicht ausgesprochen, wenn ein r vorangeht: il par(t)aujourd’hui, par rappor(t) à lui, un tor(t) incroyable.
Almanach läßt seine Endkonsonanten nicht hören.
Noch einige spezielle Bemerkungen.ae lautet wie a in Caen (Stadt in Frankreich).ai lautet wie a in douairière und Montaigne.ay lautet wie aï in Bayard, Bayonne, Mayenne, Mayence, IaBiscaye, la Fayette.
ao wird bald so ausgesprochen, baß 0 nicht gehört wird: paon (pan),Pfau , paonne, Pfauhenne, paonneau, junger Pfau, kaon(Hirschkalb), Laon (Stadt in Frankreich); bald so, daß a nichtgehört wird : taon (ton. Bremse), aoriste, Saône.aou lautet wie u in den Wörtern: Août und aoûteron, Schnitter,(in dem Zeitworte aoûté, gezeitigt, reif, hingegen wird a gehört).Obgleich en nach i gewöhnlich wie en ausgesprochen wird, so lau-tet es wie an in: orient, oriental, inconvénient, ingrédient,quotient, patient, expédient.
oe, oF kommt in einigen Wörtern vor statt oi (0 a) : poêle, poê-lon , moelle , moelleux, moellon, wofür einige geradehin schrei-ben : poile, modle, inoillon etc. (wie boîte und coiffe.)oignon wird ausgesprochen, als'ob es kein i enthielte, und oft schreibt manwirklich ognon. Eben dies giltvon den abgeleiteten Wörtern : oigno-nette, Zwiebelchen ; oignonière, Zwiebelbcet; oignonet, ZwiebelbikN.u wird beinahe wie w ausgesprochen in folgenden Wörtern: je suis,huit, huître, étui, Suisse, juif, suif. — gui lautet ebenfalls un-gefähr wie gwi in aiguille, aiguillon, aiguiser, inextinguible.Ln consanguinité ist u bemerkbar, während es in consanguinnicht ausgesprochen wird.
uei lautet beinahe wie eui, orgeuil, cerceuil, acceuil, écueil, cueillir.uni lautet in fremden Wörtern wie om, oder om’: album, pensum,factum, opium , factotum, post-scriptum (pos-scriptum).bb lautet wie ein einfaches b in abbé, sabbat, rabbin.c lautet in violoncelle und vermicelle wie ch (violonchèle, vermichèle).ch lautet nicht wie sch, sondern beinahe wie das einfache c oder Kin chœur, écho, orchestre, Christ, chrétien, chrétienté, arché-type , archange, chaos , Bacchus , eucharistie, Chersonèse ,chronologie, anachronisme, brachial, chiragre. — Während Manin archevêque, patriarche, Michel daS ch wie s ch auSspricht, wirdhinwieder k gehört in archiépiscopal, patriarchal, Michel-Ange.L kömmt bisweilen in fremden Wörtern vor, z. B. : Kœnigsberg,Kingston. Eben so verhält es sich mit w, z. B. whist.