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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Claſr XLI. Von der Hauß⸗ Apotheck. 823

3. Ein Rauch fuͤr das Rothlauff.Weyrauch aufgluͤhende Kohlen geworffen/ damit beraͤuchert/ rothenZendel darum gebunden/ und niemalen imabnehmenden iecht geſchrepfft.

6. Fuͤr lauffende Gichter.

Braune Bethonien/ ſamt den Blumen.

Wuͤllkraut/ mit denen Bluͤmſein.

Nachtſchatten.

Agley.

rothe Neſſeln. b

Majoran/ jedes 1. gute Handvoll.In halb Waſſer und halb Wein geſotten/ darzu 1. Handvoll Wachholder-beer/ daruͤber das Glied gebaͤhet/ oder ſich gar darein geſetzt und gebadet/ ſokan es nicht ſchaden. G

7. Für hefftigen Zwang in der rothen Ruhr.

Man nimmt Waͤllkraut.

Wolgemuth.

Svbiſehblatker/ jedes 1. gute Handvoll.s in Milch/ ſtellt den Hafen in einen heiml. Gemach⸗Stuhl/ ſetztich daruͤber.

8. Ein Dampff/ zu Befoͤrderung der Weiberzeit.Man nimmt Schaffgarb.rothen Beyfu

Haſelwurtz.

Poley/ jedes 1. Handvoll.Siedet es in gutem Wein/ ſetzt den Hafen unter den Leib.

9. Fuͤr uͤberfluͤſſige Monatzeit.ManBee

n 28 roth Eychen⸗Laub/ jedes 1. Handvoll. f89

In halb Wein und halb Waſſer geſotten/ in denheiml. Gemach⸗Stuhlgeſetzt/ und den Damyff zu ſich gehen laſſen.

Man nimmt auch 1. Quintlein gewaſchen Boli, mit Johannestraͤub-lein⸗Safft und breit Wegrich⸗Waſſer vermi svor trincken.Die Patientin ſolle auch ſtaͤtig Maͤußoͤhrlein und Tormentillwurtzſamt dem Kraut in Wein legen/ und daruͤbertrincken.

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