Claſr XLI. Von der Hauß⸗ Apotheck. 823
3. Ein Rauch fuͤr das Rothlauff.Weyrauch aufgluͤhende Kohlen geworffen/ damit beraͤuchert/ rothenZendel darum gebunden/ und niemalen imabnehmenden iecht geſchrepfft.
6. Fuͤr lauffende Gichter.
Braune Bethonien/ ſamt den Blumen.
Wuͤllkraut/ mit denen Bluͤmſein.
Nachtſchatten.
Agley.
rothe Neſſeln. b
Majoran/ jedes 1. gute Handvoll.In halb Waſſer und halb Wein geſotten/ darzu 1. Handvoll Wachholder-beer/ daruͤber das Glied gebaͤhet/ oder ſich gar darein geſetzt und gebadet/ ſokan es nicht ſchaden. G
7. Für hefftigen Zwang in der rothen Ruhr.
Man nimmt Waͤllkraut.
Wolgemuth.
Svbiſehblatker/ jedes 1. gute Handvoll.s in Milch/ ſtellt den Hafen in einen heiml. Gemach⸗Stuhl/ ſetztich daruͤber.
8. Ein Dampff/ zu Befoͤrderung der Weiberzeit.Man nimmt Schaffgarb.rothen Beyfu
Haſelwurtz.
Poley/ jedes 1. Handvoll.Siedet es in gutem Wein/ ſetzt den Hafen unter den Leib.
9. Fuͤr uͤberfluͤſſige Monatzeit.ManBee
n 28 roth Eychen⸗Laub/ jedes 1. Handvoll. f89
In halb Wein und halb Waſſer geſotten/ in denheiml. Gemach⸗Stuhlgeſetzt/ und den Damyff zu ſich gehen laſſen.
Man nimmt auch 1. Quintlein gewaſchen Boli, mit Johannestraͤub-lein⸗Safft und breit Wegrich⸗Waſſer vermi svor trincken.Die Patientin ſolle auch ſtaͤtig Maͤußoͤhrlein und Tormentillwurtzſamt dem Kraut in Wein legen/ und daruͤbertrincken.
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