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umbaut wurde, zur Stadt Athxn, von ihrer gewählten Schuh-göttin also genannt, erwuchs. Durch Lehre und Beispiel
rief er die vereinzelten Wilden der Gegend zur Geselligkeit undmenschlicher Sitte, gewöhnte sie an feste Sitze, Heilighaltuug derEhen, und Götterverehrung, und wurde so der eigentliche Stif-ter des Staates, aus welchem später ein wohlthätiges Licht inalle Länder strahlte.
Ein Paar Menschenalter nach Cecrops kam der Phöni-zier Cadmus nach Böotien, baute Cadmeis (für Thebendas, was Cecropia für Athen), wurde der Gegend durch Kul-tur des Bodens und Sänftigung der Einwohner, ganz Griechen-land aber durch die Mittheilung der Schrei bekunst wohlthä-tig. Jetzt erst konnte die Civilisation feste Wurzeln schlagen.
Der Pelopponnes erhielt durch Da »aus (aus Chemnisin Oberägypten, 2472 oder 2509, je nach den Marmorn odernach Petav), und mehr als zwei Jahrhunderte später, durch denPhrygier Pelops eine höhere Kultur. Was wir aber sonst vonbeiden Anführern und ihren Häusern lesen, ist durch Mythe ent-stellt, und durch Verbrechen abscheulich.
Indessen durch solche Kolonisten der Saame fremder Kulturunter die Griechen zerstreut wurde, hatten die Gesänge ihrer eige-nen Dichter, und die früh gegründeten Mysterien sanftere Sittenverbreitet; auch waren die Seeräuber, welche lange den An-bau der griechischen Küsten verhindert hatten, durch Minos (I?um 2550) König von Creta, gebändigt worden. Jetzt erst konn-ten die Griechen die Vortheile ihrer Lage genießen, und die Kün-ste des Friedens treiben.
Dieß sind fast die einzigen Namen, von denen der Welthi-storiker Notiz nimmt, unter der großen Menge von Göttern undHelden, welche über ein halbes Jahrtausend hindurch die Blätterder griechischen Geschichte füllen. Ja man kann ihre mythischeund heroische Periode, welche beide unmerklich in einander ver-fließen, von Jnachns bis auf die Eroberungen der Herakli-den zählen, und in diesem langen Zeitraum treten meist nurGötter und Götterkinder oder abenteuerliche Heroen auf denSchauplatz. Auch sind unter diese historischen Mythen, welche derEnthusiasmus der Dankbarkeit und Bewunderung, oder auch des