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Erster Band. Alte Welt.
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chem Menschenrecht, Wort und Eid nur Spielwerk waren, er-richtete man Altäre, und Sokrates wurde gelobtet.

Neuer Perserkrieg. Friede des Antalkidas.

Selbst der Waffenruhm der Griechen wird jetzt besteckt, dasie ihn meist in ungerechten, schändlichen Kriegen erwerben. DieSieger von Salamis und Platäa wurden Persische Sold-knechte, bald um einen Empörer zu unterstützen, bald um ge-gen ihre eigenen Bruder zu fechten.

Der Zug der 13,000 griechischen Söldner im Dienste deSCvrus, Statthalters in Kleinasien, gegen seinen rechtmäßigenKönig und Bruder, Arta.rerres, gehört hierher. Aber wir ha-ben davon schon in der persischen Geschichte gesprochen.

Auch von dem dadurch veranlaßten weitern Krieg, von denungerechten Triumphen eines Dercyllidas und eines Agesi-laus, ist daselbst geredet.

Dieser letztgenannte Spartanische König hatte seine ErhebungLysandern zu danken; aber er machte sich bald von dessen Einstnßlos, und veranlaßte hierdurch den herrschsüchtigen Mann, einenverrätherischen Plan zu schmieden. Dieser wurde jedoch entdeckt,bevor er reif war, und Lysander entging der Strafe nur durchden Tod, welchen er in einem Treffen gegen die Thebaner fand.

Denn während Agesilans glorreich in Asien kämpfte, warin Griechenland der innere Krieg wieder aufgelodert. Zu spätsahen die kleineren Staaten ein, daß durch den Sturz Athens ihrSchicksal verschlimmert, und die Hegemonie an ganz schamloseDeipoten gekommen sey.. So lebhaft war dieses Gefühl, daßüber demselben alle besondern Verhältnisse und Feindschaften ver-gessen wurden, und selbst Theben und Korinth mit Athengemeinsame Sache machten!

In verschiedenen Treffen hatte Sparta mit Nachtheil ge-stritten. Da rief es zum Schutz der einheimische» Gewalt denAgesilaus von seiner Siegesbahn in Asien ab. Er gehorchtedem Ruf, flog auf die Gefilde von Koronea, schlug die Feindein einer äußerst hartnäckigen Schlacht (3590), und befestigte da-durch die Spartanische Herrschaft.