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Aber zur See hatte dieselbe bereits der Athener Konen vernich-tet. Dieser geschickte Admiral hatte den Perserkvnig zur Ausru-fung einer Flotte gegen die gefürchteten Spartaner vermocht.Konen führte sie an, und errang bei KnidoS über die Feindeseines Vaterlandes einen entscheidenden Sieg. Triumphirend liefer den Piräus ein, und stellte, mit Persischem Gelde, die durch^Pfänder zerstörten Werke wieder her.
Noch sieben Jahre wurde, mit abwechselndem Glück, gestrit-ten. , Die Perser neigten sich wieder auf Spartanische Seite.Athen blühte durch Jphikrates und Cbabrias von neuemUns. Da schlössen die Spartaner mit Persien den berüchtigten,»ach dem Unterhändler Antalkidas benannten Frieden (3597),welcher das demüthigendsie Gegenstück zum glorreichen Ei mani-sch en ist. Denn die Asiatischen Griechen, welche der frübereFriede befreit hatte, wurden jetzt auf's neue den Persern unter-worfen. Von den Inseln sollte Lemnos den Athenern gehören,die übrigen Griechen aber frei seyn.
Durch diesen Frieden behaupteten dieselben die Präponderanzin Griechenland. Aber — was ein warnendes Beispiel für alleZeiten setzn könnte — ein gar zu freches Attentat entriß ihnendie Gewalt für immer. Auf einem Zug gegen das emporstrebendeDltznth überfiel Phebidas, mitten im Frieden und ohne alleReiznng, das durch innere Zwietracht zerrüttet« Theben, undbesetzte die Burg Kadmeis (3606). Sparta ordnete in The-ben eine oligarchische Regierung; welche, neben andern Gewalt-thaten, auch 400 der besten Bürger verbannte. Unter diesen warVelopidas, der, wie früher Thrastzbulus zu Athen gethan,boch mit geringern Hilfsmitteln, die Vaterstadt von den Ttzran-Nen befreite, und die Spartaner aus Kadmeis vertrieb.
Dieß war der Anfang des Krieges, der Sparta von seinerHöhe herabstürzte. Die Athener verbanden sich mit Theben.Viel, z„ Wasser und zu Land, wurde gestritten. Timotheus,Konons Sohn, erwarb sich Ruhm, mehr als Pelopidas,ber zum erstenmal in dem Treffen bei Tegtzra die Furchtbarkeitö" thebanischen Waffen zeigte.
Durch die Vermittlung des Perserkönigs kam jetzt ein Friede