Band 
Erster Band. Alte Welt.
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während aufzuopfern verbunden waren. Am günstigsten waren dieDundeSgesehe beftiinmt für die Lateinischen Völkerschaftenals für die ältesten Bundes- und zugleich St am nies genösset!(»veii krieiNl Nomiinch — drückender für die übrigen (socii r/a/ick"amimü). I„ allen Gegenden wurden endlich auch römische Ko-lonien angelegt, zur Wiederöevölkerung verödeter Städte, oder!»r Behauptung der römischen Herrschaft, daher meist an derfeindlichen Grenze, oder unter Nationen von zweifelhafter TreuenSolche Kolonien — eigentlich Besatzungen —genossen das rö-mische Bürgerrecht, aber ohne Antheil an den Kvmitien, und artden Magistratswütden der Hauptstadt.

Der Zustand Italiens nach seiner Unterwerfung bildet eine»traurigen Kontrast mit demjenigen, dessen es früher, so lange esfrei war, sich erfreute. Ein Gedräng von kräftigen, regsamen-glücklichen, auch größtentheils civilisirten Völkern erfüllte da dasscköne Land. Fast jede Stadt Hetruriens und Griechenlands warein mäetuiges, glückliches Gemeinwesen. Aber auch das übrigeItalien stand in einem schönen, wenn gleich etwas geringerenFlor, wie aus den Berichten der Römer selbst, insbesondere ausder ungemein dichten Bevölkerung des Landes zu erkennen ist;Und nach dem, was bereits geschehen, ließ sich mir Grund eine»och glänzendere Zukunft hoffen. Wie ganz anders wurde dießalles unter dem Römischen Joch? — Viele Nationen hatte schonder Krieg vernichtet, oder so sehr verdünnt, daß nur noch elendeNeste derselben in verödeten Ländern hausten, und nie mehr diealte Volksmenge sich ersetzte. Welche aber verschont blieben vongewaltsamer Verwüstung, die wurden dafür zu dauernden Leidenllud langsamem Ruin verdammt. Viele büßten einen Theil ihrerLändereien ein: man gab dieselben an römische Bürger- Diese^gen meistens den Reichthum nach Rom, wohin sich auch durchdw Uatürllche Anziehungskraft der Gebieterin die Blüthe der Be-völkerung aus allen Ecken Italiens drängte. In den unaufhörli-che» Kriegen Roms wurden die Schätze und das Blut der Bun-desgenossen vergeudet; auf ihre Unkosten, aber ohne Gewinn für^e, erwarb sich dasselbe die Herrschaft der Welr.

Rom blieb nun eine geraume Zeit von innerlicl en Unruhendelreit. <§s war dieses die Periode der wichtigen Punischen Kriege,