Band 
Erster Band. Alte Welt.
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und in das Lager Cäsars eilten. Hierdurch wurde seine Sache tpopulär. Der Bruch war entschieden.

Gleichwohl, als Cäsar an dem Ufer des Rubicon (Piscimtello) angekommen, welchen, nach strengen Gesehen, kein Feld'Herr ohne Erlaubniß des Senats in Waffen übersehen durfte, g?'Lachte er des großen Verhängnisses, das an seinen nächsten Schrittgeknüpft sey. Die Bewegnng seines Gemüths ging auch auf dieSoldaten über. Sie fühlten sich erleichtert, als Cäsar, plötzlich ientschlossen, über den Bach sehte, und der Bürgerkrieg began» -(3935). !

Auf die höchste Zuversicht der Pompejanischen Partei folgtejetzt bei solcher Botschaft die äußerste Bestürzung. Die Riffln»'gen hatten kaum angefangen, stündlich wurde der Abfall größer! ,der Vvlkshaufe in Rom war für Cäsar. Da beschlossen Pompe'jus und der Senat und alle hohen Magistrate die Flucht nachCapua. Wer zurück bliebe, sollte als Feind gelten. Auch Ci'cero und Cato verließen Roin. Cäsar, unter fortwährendemUnterhandeln, zog ohne Widerstand ein. Im Tempel des S»'turnus erbeutete er den großen Schah, den lang gehäuften Raubder Nationen, zu welchem die Konsuln bloß die Schlüssel mit sich !genommen. i

Aber auch nicht in Capua und nirgends inJtalien glaubtPompejus sich sicher, derselbe, für^dessen Genesung, als er kürz'lieh krank..lag, das ganze Land unaufgefordert öffentlich Gebete ^gehalten. Von Brundusium, wo er seinen Anhang gesammelt,ging er, auch hier schon von Cäsar gedrängt, nach Epirus über-In 60 Tagen war ganz Italien unblutig erobert. >

Nebe» der Kraft des Siegers, neben der Weisheit des Staats' >manns entfaltete sich seht die schönste Eigenschaft von CäsarsSeele, leine Güte und Großmutb; und allerdings erscheint derschonende, verzeihende, leutselige Cäsar wie ein Gott gegen M»'rins und Sulla. Auch geht aus Allem hervor, daß er nichtnur gütig war, wo die Politik es rieth, sondern allenthalb/M Iwo die Herrschsucht es erlaubte.

Nach einem sehr richtigen Plan beschloß Cäsar, bevor rrPompejus verfolgte, den Kern von dessen Macht, die S panische»Legionen, zu unterdrücken. Unter Afranius und dem Siegrr